Brahms: Ein deutsches Requiem
Johannes Brahms
Ein deutsches Requiem op. 45
in der «Londoner Fassung» für Sopran, Bariton, gemischten Chor und Klavier zu vier Händen
nach der Bearbeitung des Komponisten für vierhändiges Klavier, ergänzt mit der Paukenstimme der Orchesterfassung.
Fotoalbum Vorprobe und Konzert am 24.11.2013 in Teufen
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Die vom Dirigenten der Bach-Kantorei bearbeitete Version des Deutschen Requiems mit Klavier zu vier Händen und Pauken ist auf CPDL frei erhältlich: CPDL #31606, Partitur; CPDL #31607, Klavier 4h.; CPDL @31608, Pauken
Konzertvorschau:
Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem, op. 45
in der «Londoner Fassung» für Sopran, Bariton, gemischten Chor und Klavier zu vier Händen
nach der Bearbeitung des Komponisten für vierhändiges Klavier, ergänzt mit der Paukenstimme der Orchesterfassung.
Hiroko Haag, Sopran
Manuel Walser, Bariton
Klavierduo Gareis & Pohl
Wolfgang Wehinger, Pauken
Bach-Kantorei
Leitung Wilfried Schnetzler
Samstag, 2. November 2013, 20.15 Uhr, kath. Kirche Abtwil SG
Sonntag, 3. November 2013, 17.15 Uhr, kath. Kirche Amriswil TG
Samstag, 23. November 2013, 19.30 Uhr, Pfalzkeller St. Gallen
Sonntag, 24. November 2013, 17.00 Uhr, evang. Kirche Teufen AR
Eintritt frei
Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem
„Seit Bachs h-Moll-Messe und Beethovens Missa solemnis ist nichts geschrieben worden, was auf diesem Gebiete sich neben Brahms' deutsches Requiem zu stellen vermag.“
Mit romantischem Überschwang beschrieb der Wiener Musikkritiker Eduard Hanslick dieses Werk, das dem gerade 33-jährigen Komponisten den Durchbruch verschaffte.
Auch Clara Schumann, durch eine enge Freundschaft mit Brahms verbunden, schreibt ihm, nachdem sie die neu entstandenen Sätze zu hören bekam, „dass ich ganz und gar erfüllt bin von Deinem Requiem, es ist ein ganz gewaltiges Stück, ergreift den ganzen Menschen in einer Weise wie wenig anderes.“
Seit seiner Uraufführung am 18. Februar 1869 im Leipziger Gewandhaus wurde das deutsche Requiem zu einem der meistgespielten oratorischen Werke des gesamten musikalischen Repertoires.
Mit einer Vertonung des klassischen lateinischen Requiem-Textes hat Brahms' deutsches Requiem wenig gemein. Die Textauswahl traf der Komponist selbst in Luthers deutscher Bibel-Übersetzung. Er kombinierte Passagen aus dem Alten und Neuen Testament und achtete darauf, dass sich diese Texte konfessionell neutral an die Zuhörer wenden und ihnen letztlich Trost vermitteln. Denn Brahms' Requiem ist keine Messe für die Toten, sondern eine Trauer- und Trostmusik für die Lebenden, für die Hinterbliebenen, „die da Leid tragen“ und natürlich letztlich auch für uns alle, die wir wissen, dass wir selbst einmal sterben müssen.
Mehrfach bekannte er, dass er mit der Komposition des Requiems die eigene Trauer um den Tod seines Freundes Robert Schumann und seiner Mutter überwunden habe.
Schon im Jahr der Uraufführung erschien im Winterthurer Verlag Rieter-Biedermann die Fassung für Klavier zu vier Händen, die Brahms selber besorgte – einer verbreiteten Gepflogenheit der damaligen Zeit folgend, wonach viele sinfonische Werke für diese Besetzung arrangiert wurden.
Diese vom Komponisten autorisierte Fassung, welche bei der Erstaufführung in London verwendet wurde und deshalb auch als „Londoner Fassung“ bezeichnet wird, gibt dem Werk eine eher kammermusikalische Dimension. Wir ergänzen diese vierhändige Klavierbegleitung mit der Paukenstimme aus der Orchesterfassung.
Solisten
Hiroko Haag, Sopran
Hiroko Haag stammt aus Japan, wo sie ihr erstes Studium für Gesang, Musikpädagogik und Chorleitung 1999 absolvierte. Ihre Leidenschaft für das deutsche Repertoire brachte sie für ein weiteres Studium an die Hochschule für Künste Bremen, wo sie im Fach künstlerische Ausbildung für Gesang das Diplom erwarb. Sie war Stipendiatin des DAAD (Deutscher Akademischer Austausch Dienst) und besuchte Meisterkurse bei Anna Reynolds, Thomas Mohr, Krisztina Laki u.a. Während und nach dem Studium sang sie als Gast am oldenburgischen Staatstheater, Kammeroper Schloss Rheinsberg und sang zahlreiche Konzerte mit einem breit gefächerten Repertoire. Im Jahr 2009 kam sie in die Schweiz. Sie arbeitet als Gesangslehrerin und Chorleiterin an mehreren Musikschulen und gibt Konzerte in Deutschland und der Schweiz.
Manuel Walser, Bariton
Der aus Teufen stammende Bariton Manuel Walser studiert seit Oktober 2008 Gesang bei Thomas Quasthoff an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Dort besucht er zudem die Liedklasse von Wolfram Rieger und die Korrepetitionsklassen von Karola Theill und Oliver Pohl. Zuvor wurde er als Vorstudent des Konservatoriums Zürich von Frédéric Gindraux unterrichtet. Vor seinem Stimmbruch begeisterte er als 1. Knabe in Mozarts Zauberflöte am Stadttheater St. Gallen.
Zu Beginn seiner Karriere als Bariton gewann er im Mai 2005 beim Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb in Lugano einen 1. Preis mit Auszeichnung. Beim International Song Competition "Das Lied" in Berlin wurde er im Februar 2013 mit dem 1. Preis und dem Publikumspreis ausgezeichnet. Er nahm an zahlreichen Meisterkursen bei Thomas Quasthoff, Justus Zeyen, Brigitte Fassbaender, Malcolm Martineau, Alfred Brendel und Masaaki Suzuki teil, unter anderem bei der Schubertiade Schwarzenberg, im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, beim Eppaner Liedsommer und beim Verbier Festival.
Manuel Walsers rege Konzerttätigkeit umfasst verschiedene Bereiche. Mit besonderer Leidenschaft widmet er sich der Gattung Lied, gestaltet Liederabende mit Anano Gokieli und Alexander Fleischer. 2010 sang er beim Festival Mecklenburg-Vorpommern die „Dichterliebe“ von Robert Schumann und „Songs of Travel“ von Ralph Vaughan Williams. 2011 spielte er an der Staatsoper Berlin in der Kinderoper „Aschenputtel“ von Ermanno Wolf-Ferrari. 2012 sang Manuel Walser im Rahmen des Verbier Festival die Solokantate „Ich gab genug“ von Johann Sebastian Bach mit dem Verbier Festival Chamber Orchestra. Gemeinsam mit Anano Gokieli gab er im September 2012 sein Début an der Schubertiade Hohenems mit Schumanns Dichterliebe und ausgewählten Nachtliedern von Franz Schubert.
Infolge seiner herausragenden Leistung bei der International Song Competition "Das Lied" erhielt Manuel Walser ein Stipendium der Wiener Staatsoper, deren Ensemble er für die Saison 2013-2014 beitreten wird.
Manuel Walser wirkte bereits als Knabensopran im Chor und solistisch bei Konzerten der Bach-Kantorei mit. Wir freuen uns über seine erfolgreiche Sängerkarriere und über sein regelmässiges Auftreten in unseren Konzerten.
Klavierduo Gareis & Pohl
Geboren in Franken/Deutschland, erhielten Ute Gareis und Klaus-Georg Pohl ihren ersten Klavierunterricht mit sechs Jahren. Nach ihrem Studium an den Musikhochschulen Würzburg und Köln, das sie mit dem Lehrdiplom und der künstlerischen Reifeprüfung abschlossen, folgten ein dreijähriges Studium bei Peter Feuchtwanger in London sowie weitere Studien bei Begonia Uriarte-Mrongovius in München und Karl Ulrich Schnabel in New York.
Das Klavierduo wurde wiederholt mit nationalen und internationalen Preisen (Rom 1997, Kunstförderpreis 1997, Ausserrhoder Kulturförderpreis 2000, Kulturförderpreis St. Gallen 2010) ausgezeichnet.
Aufnahmen für Vienna Modern Masters, den Schwedischen Rundfunk, den Bayerischen Rundfunk, den ORF sowie den SWR Baden-Baden.
Einladungen führten sie zu Festivals (Internat. Bodenseefestival, Expan, EXIT in Novi Sad) und zu Konzertreisen in viele Länder Europas und die USA.
Das Klavierduo Gareis & Pohl hat sich in der Repertoireauswahl schwerpunktmässig der klassischen Moderne und der Neuen Musik zugewandt und in direktem Kontakt mit Komponisten wie John Adams, Katharina Klement, Sofia Gubaidulina u.a. eine feine Sensibilität für den Facettenreichtum dieser Musik entwickelt.
Ihre spartenübergreifende Zusammenarbeit mit den Choreographen Philipp Egli und Kuan-Ling Tsai führte zur Tanzproduktion „Ausgang als Ausweg“, die schweizweit aufgeführt und mit begeisterten Kritiken bedacht wurde.
Eine CD mit den „Visions de L`Amen“ von Olivier Messiaen erschien beim Label Thorofon.
J.S. Bach: DIE MOTETTEN (Mai 2012)
J.S. Bach: Die Motetten (Mai 2012)Bericht Konzert Oberglatt (PDF) Foto-Album (Fotos: Erika Bänziger) |
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Diese Konzerte gehören der Vergangenheit an |
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Johann Sebastian BachDie MOTETTENBach-Kantorei Ensemble la fontaine Wilfried Schnetzler, Leitung |
Samstag, 12. Mai 2012, 20 UhrEvang. Kirche Teufen AR |
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Sonntag, 13. Mai 2012, 19 UhrAbendmusikzyklus Flawil-Gossau |
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Programmheft, (PDF) |
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ProgrammvorschauDer Geist hilft unser Schwachheit aufMotette BWV 226 für zwei vierstimmige ChöreSinfonia aus Kantate BWV 156Komm, Jesu, kommMotette BWV 229 für zwei vierstimmige ChöreSinfonia aus Kantate BWV 35Jesu, meine FreudeMotette BWV 227 für fünfstimmigen Chor Sinfonia aus Kantate BWV 42Fürchte dich nicht, ich bin bei dirMotette BWV 228 für zwei vierstimmige Chöre Sinfonia aus Kantate BWV 12Singet dem Herrn ein neues LiedMotette BWV 225 für zwei vierstimmige Chöre Die Motetten J.S. Bach's gehören zu den beliebtesten Werken des grossen Meisters, sie wurden seit Bach's Tod ununterbrochen gesungen. Das gehörte zur Tradition des Thomanerchors. Diese Werke, die in mancher Hinsicht auch zu den eigenwilligsten Kompositionen Bach's gehören, erwiesen sich gegenüber den beständig wechselnden musikalischen Moden als erstaunlich durchsetzungsfähig. Sie waren und sind so etwas wie die Paradestücke manchen Chors. So erscheint es eher paradox, dass zu kaum einer Werkgruppe im Schaffen Bachs so wenig an konkreten Informationen vorliegt wie zu den Motetten. Dies mag mit der trotz aller Wertschätzung relativ schlechten Quellenlage zusammenhängen. Ausser den in der Aufführung der Bach-Kantorei musizierten fünf grossen Motetten, deren Urheberschaft gesichert ist, gibt es noch weitere Werke, die z.T. früher Bach zugewiesen wurden, oder von denen die Musikwissenschaft heute wieder denkt, dass sie Bach zuzuschreiben wären. Auch über die Aufführungspraxis der Werke gibt es vielerlei Überlieferungen, Traditionen und Mutmassungen. Im 19. Jahrhundert wurden die Motetten als reine a-cappella-Stücke betrachtet. Zeugnissen der Bach-Zeit ist jedoch zu entnehmen, dass diese Art der Aufführung nur eine von mehreren Möglichkeiten darstellt. Auch gibt es zumindest zu „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“ autographe Instrumentalstimmen, aus denen ersichtlich ist, dass beim Chor I Streicher, beim Chor II Holzbläser colla parte mitwirkten. Die Mitwirkung eines Basso Continuo in all diesen Werken darf ohnehin als gesichert angesehen werden. So fanden wir es eine naheliegende und auch klanglich sehr reizvolle Lösung, in den Motetten Instrumente in vielfältiger Weise mitwirken zu lassen und gleichzeitig mit Instrumentalsätzen aus Kantaten eine gewisse Gliederung und interessante Auflockerung zu schaffen. |
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Konzerte zum 25-jährigen Bestehen der Bach-Kantorei (Januar/Juni 2011)
Johann Sebastian Bach, Messe in h-Moll, BWV 232
Diese Konzerte gehören der Vergangenheit an...
Johann Sebastian Bach
Messe in h-Moll
BWV 232
Susanne Frei, Sopran
Antonia Frey, Sopran II, Alt
Nino Aurelio Gmünder, Tenor
Manuel Walser, Bass
Ensemble la fontaine (Instrumente historischer Bauweise)
Wilfried Schnetzler, Leitung
Samstag, 15. Januar 2011, 19.30 Uhr - Evang. Kirche Teufen AR
Sonntag, 16. Januar 2011, 17.00 Uhr - Stadtkirche Winterthur
Samstag, 4. Juni 2011, 20.00 Uhr - Kirche Linsebühl, St. Gallen
Sonntag, 5. Juni 2011, 17.00 Uhr - Klosterkirche Rheinau
(St. Galler Tagblatt, 01.06.2011)
(St. Galler Tagblatt, 07.06.2011)
(Appenzeller Zeitung, 14.01.2011)
(Appenzeller Zeitung, 21.01.2011)
Programmheft
«Das grösste Kunstwerk, das die Welt je gesehen hat», so beschrieb Carl Friedrich Zelter 1811 die Messe in h-Moll.
Haydn und Beethoven zählten zu ihren Bewunderern. Von der Romantik bis zur Gegenwart trug dieses Werk wie kein anderes den Ruhm Bachs in alle Welt.
Der Musikwissenschaftler Friedrich Blume nennt sie «eines der eindrucksvollsten Zeugnisse, das die Geschichte kennt, für jenen überkonfessionellen und gesamteuropäischen Geist, der die Musik am Ausgang des Barockzeitalters durchdrungen hat.»
Nicht ohne Grund gilt dieses Werk seit Generationen als monumentales Kunstwerk ersten Ranges.
In Bachs Lebenswerk nimmt diese Komposition eine einmalige Stellung ein; sie ist die einzige «Missa tota», also die Vertonung des gesamten Ordinariums der Messe, die Bach geschaffen hat. Diese Sonderstellung ist aber «in erster Linie bedingt durch die ungewöhnliche Vielfalt von Satzarten, Klang- und Ausdrucksformen, ein auffallend tiefschürfendes Wort-Ton-Verhältnis und ein ungewöhnliches Mass an kunstvoller Ausarbeitung. Bach selbst muss bewusst gewesen sein, dass seine handschriftliche Partitur ein Werk enthielt, für das es seinerzeit keine Parallelen gab.» (Christoph Wolff)
Dass sich die Bach-Kantorei die überaus anspruchsvolle Aufgabe der Aufführung dieses monumentalen Werks zu ihrem 25-Jahr-Jubiläum vorgenommen hat, gründet im Gedanken, dass diese Musik alles, womit sich die Kantorei im vergangenen Vierteljahrhundert musikalisch beschäftigt hat, in einmaliger Konzentration darstellt.
Und bei Bach hat das noch eine zusätzliche Dimension: Er fasst es am Ende seiner handschriftlichen Partitur, nach dem «Dona nobis pacem», mit dem alle seine Werke beschliessenden Kürzel zusammen: Fine D S Gl
«Deo Soli Gloria» – «Gott allein die Ehre»
Festkonzerte zum 30-jährigen Jubiläum
Festkonzerte
zum 30-jährigen Jubiläum
- Bericht auf Tüüfner Poscht online
- Bericht im St. Galler Tagblatt
- Fotos vom Konzert in Teufen (Markus Mettler)
- Fotos von Probe und Konzert in Gossau (Christian Nänny)
- Video (Live Konzertaufnahme, 15.11.2015, Andreaskirche Gossau SG)
Mit Monteverdis «Vespro della Beata Vergine» (Marienvesper, 1610) feierte die Bach-Kantorei ihr 30-jähriges Bestehen unter ihrem Gründer und Leiter Wilfried Schnetzler
Samstag, 14. November 2015, 19.30 Uhr
Evang. Kirche Teufen AR
Sonntag, 15. November 2015, 17.00 Uhr
Andreaskirche Gossau SG

Konzert am 14.11.15 in Teufen (Foto: Markus Mettler)
Solistenensemble
Ensemble la fontaine
Bach-Kantorei
Leitung Wilfried Schnetzler
Noch einmal an die Quellen
Claudio Monteverdi
Die Marienvesper
Mit Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium (BWV 248) wurde die Bach-Kantorei Appenzeller Mittelland im Dezember 1985 aus der Taufe gehoben.
Während nunmehr 30 Jahren hat der Gründer und musikalische Leiter Wilfried Schnetzler die Bach-Kantorei zu einem kompakten, leistungsfähigen Klangkörper geformt, welcher regelmässig als Projektchor mit anspruchsvollen und auch selten gehörten Werken auf sich aufmerksam gemacht hat.
2015 feiert die Bach-Kantorei nun mit einem Festkonzert ihr 30-jähriges Bestehen unter Wilfried Schnetzler.
Gleichzeitig wird der Chor damit diese 30 Jahre gemeinsamer Arbeit zu einem würdigen Abschluss bringen. Denn es ist in der letzten Zeit in unserem Umfeld zunehmend schwieriger geworden, für unsere Aufführungen die notwendigen stimmlichen wie auch materiellen Ressourcen zu finden.
Umso glanzvoller soll dieser Abschied nun also gefeiert werden; mit Claudio Monteverdis „Vespro della beata vergine“ (Marienvesper) wird ein Werk erklingen, das seinesgleichen sucht; 1610 komponiert, begeistert diese Musik auch heute mit ihrer atemberaubenden Klangvielfalt und der verschwenderischen, festlichen Instrumentierung. Mit diesem musikalischen Höhepunkt möchte sich die Bach-Kantorei samt ihrem Leiter Wilfried Schnetzler von ihrem langjährigen und treuen Zuhörer- und Freundeskreis verabschieden.
Konzerte November 2009
Lass alles, was du hast...
Zeit und Ewigkeit - Text und Musik
Samstag, 21. November 2009, 19.30 Uhr, Evang. Kirche Teufen AR
Sonntag, 22. November 2009, 17.00 Uhr, Stadtkirche Diessenhofen TG
Heinrich Schütz (1585-1672)
Zwei Motetten aus "Geistliche Chormusik, 1648"
Leonhard Lechner (um 1553 - 1606)
Deutsche Sprüche von Leben und Tod (aus der posthumen Handschrift 1609)
Hugo Distler (1908-1942)
Totentanz aus "Geistliche Chormusik" op. 12
Ruth Bischofberger, Querflöten
Diana Dengler, Sprecherin
Bach-Kantorei, Teufen
Wilfried Schnetzler, Leitung
Konzerte November 2008

Johann Sebastian Bach:
Kantaten und Lutherische Messe G-Dur
Samstag, 15. November 2008, 19.30 Uhr, Kirche St. Mangen, St. Gallen
Sonntag, 16. November 2008, 17.00 Uhr, Evang. Kirche Teufen
Programmheft (PDF, 1MB)
St. Galler Tagblatt, 18.11.2008
Konzerte November 2007
Konzerte mit Musik von Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach
Samstag, 24. November 2007, 19.30 Uhr, Evang. Kirche Altstätten SG
Sonntag, 25. November 2007, 17.00 Uhr, Evang. Kirche Speicher AR
Presse: Altstätten, Speicher (Beide Berichte vom selben Journalisten)
Mozart-Konzerte November 2006
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Vesperae solennes de Dominica (KV 321)
Requiem d-Moll (KV 626) Fassung Robert D. Levin
Samstag, 4. November 2006, 20.00 Uhr, Evang. Kirche Teufen AR
Sonntag, 5. Nobember 2006, 17.15 Uhr, Katholische Kirche Weinfelden TG
Dorothea Frey, Sopran
Elizabeth McQueen, Alt
Frédéric Gindraux, Tenor
Wolf Matthias Friedrich, Bass
Orchester ad fontes (auf historischen Instrumenten)
Leitung: Wilfried Schnetzler
Konzerte September 2005

Freitag, 9. September 2005, Evang.-Ref. Kirche Rapperswil SG
Sonntag, 11. September 2005, Kreuzkirche Zürich-Hottingen
Live-Aufnahme 11.09.2005 Kreuzkirche Zürich auf YouTube
Linth-Zeitung, Montag, 12. September 2005, Bericht aus Rapperswil
Jubiläumskonzerte Juni 2005

Appenzeller Zeitung, Dienstag, 21. Juni 2005
Würdiges Jubiläum der Bach-Kantorei
Hochstehendes Konzert, an dem auch der Schweizer Komponist Willy Burkhard geehrt wurde
teufen. Die Bach-Kantorei Appenzeller Mittelland beging ihr zwanzigjähriges Bestehen am Samstagabend in Teufen mit einem eindrücklichen Chor- und Orgelkonzert.
Siegrun Schmidt
Unter Leitung von Wilfried Schnetzler wurden in der evangelisch-reformierten Kirche Teufen Werke von Johann Sebastian Bach und Willy Burkhard dargeboten.
Bedeutender Komponist
Es war ein würdiges Jubiläum, das zugleich aufs Datum genau des 50. Todestages eines der bedeutendsten Schweizer Komponisten des 20. Jahrhunderts gedachte: Am 18. Juni 1955 ist Willy Burkhard im Alter von 55 Jahren gestorben, ein Grund für die Bach-Kantorei, sich mit dem Schaffen dieses genialen Komponisten auseinanderzusetzen, der mit seinen Werken wegweisende Impulse zur Entwicklung der geistlichen Musik unserer Zeit geleistet hat. So passt sein Schaffen in das Wirken der Bach-Kantorei, deren Repertoire neben den grossen Werken von Bach und Händel - man erinnert sich an die grossartigen Interpretationen von «Saul» und «Belshazzar» in historischer Aufführungspraxis - auch das zeitgenössische Repertoire umfasst und damit die grosse Spannbreite des Chores aufzeigt.
Auf der Orgel eingeleitet
Während noch die letzten Strahlen der Abendsonne durch die schönen Kirchenfenster blitzten, leitete Ursula Jaggi das Konzert auf der Orgel feierlich mit Präludium und Fuge in a-Moll von Johann Sebastian Bach ein, in welchem sie mit dem facettenreich gestalteten Fugensatz begeisterte.
Immense Schwierigkeiten
Das Hauptwerk des Abends war zweifelsohne die Kantate «Die Sintflut» von Willy Burkhard. Das A-cappella-Werk entstand als letzte Komposition kurz vor dem Tode das Komponisten und war einst dem renommierten Berner Kammerchor gewidmet. Der Bach-Kantorei kommt das Verdienst zu, hier ein eindrückliches Stück Musik zu Gehör zu bringen. Burkhard hatte Texte aus dem Alten Testament (Genesis) zusammengestellt und diesen eine bewegende Form gegeben. Doch seine Tonsprache enthält ohne Kompromisse für den Chor immense Schwierigkeiten, Chromatik, Reibungen, Dissonanzen, welche die Bach-Kantorei unter Wilfried Schnetzlers Leitung mühelos bewältigte. Schöner Chorklang in allen Stimmgruppen, homogen und gut ausgebildet, textverständlich und überaus intonationssicher, so überzeugte der Chor in dieser äusserst anspruchsvollen Komposition, die sowohl gestalterische Dramatik als auch betrachtende und ruhige, gesangliche Sequenzen umfasst. Solistische Einsätze der verschiedenen Chorregister unterstrichen die nuancierten Ausdrucksmöglichkeiten des vorzüglich geschulten Vokalensembles.
Bach-Motette
Sehr stimmig leitete Ursula Jaggi an der Orgel nach dieser beeindruckenden Darbietung mit dem Choralvorspiel «Allein Gott in der Höh sei Ehr» von Johann Sebastian Bach zum zweiten grossen Chorwerk des Konzerts über, der Bach-Motette «Jesu, meine Freude».
Höchstes Niveau bewiesen
Auch hier bewies der Chor, unterstützt von Ursula Jaggi als Orgel-Continuospielerin, höchstes Niveau. Die gross angelegte Motette wechselt zwischen strengen Choralsätzen, bewegten Textausdeutungen und Choralvariationen, die dem Chor höchste Präsenz abverlangen. Transparent im Klang des fünfstimmigen Satzes entfaltete sich das Werk in seinen verschiedenen Schattierungen und zeigte aufs Neue die flexible Gestaltungskraft und Stimmschönheit der Bach-Kantorei.
Händel: Belshazzar, März 2004
Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Belshazzar
Dramatisches Oratorium in drei Teilen, HWV 61
Samstag, 6. März 2004, 19.00 Uhr
Tonhalle St. Gallen
Sonntag, 7. März 2004, 17.00 Uhr
Stadtkirche Winterthur
Hermann Oswald, Tenor - Belshazzar, König von Babylon
Simone Kermes, Sopran - Nitocris, Mutter von Belshazzar
Elizabeth McQeen, Mezzosopran - Cyrus, persischer Prinz
Martin Oro, Countertenor - Daniel, ein jüdischer Prophet
Wolf Matthias Friedrich, Bass - Gobrias, zu Cyrus übergelaufener assyrischer Adliger
Jean-François Morin, Tenor - Arioch, babylonischer Edelmann
Peter Walser, Bass - Bote
Cornelius Glaus, Altus; Jean-François Morin, Tenor; Kurt Tschirren, Bass - Weise Männer
Nadja Schnetzler, Sopran; Cornelius Glaus, Altus; Jean-François Morin - Chorsolisten
Bach-Kantorei
Orchester ad fontes (auf historischen Instrumenten)
Leitung: Wilfried Schnetzler
Programmheft (PDF)
Bericht im St. Galler Tagblatt vom 8.3.2004 (Konzert in St. Gallen)
Bericht im Landboten Winterthur vom 11.3.2004 (Konzert in Winterthur)
Nach Saul (1994) und Messias (1997/98) hat sich die Bach-Kantorei Appenzeller Mittelland 2004 mit BELSHAZZAR wieder ein grosses Oratorium von Georg Friedrich Händel vorgenommen und brachte es unter der Leitung von Wilfried Schnetzler in einer glanzvollen Besetzung am 6. März 2004 (19.00 Uhr) in der Tonhalle St. Gallen und am 7. März 2004 (17.00 Uhr) in der ref. Stadtkirche Winterthur zur Aufführung.
Der Kern der Handlung des Oratoriums findet sich in der Bibel, im fünften Kapitel des Propheten Daniel, wo erzählt wird, wie König Belsazar mit grossem Pomp das Sesach-Fest feiert, und dabei die heiligen Tempelgefässe, welche sein Vater Nebukadnezar in Jerusalem geraubt hatte, für das Gelage missbraucht. Dabei „lobten sie die goldenen, silbernen, ehernen, eisernen, hölzernen und steinernen Götter“. Im gleichen Moment „gingen hervor Finger wie von einer Menschenhand“, die schrieben eine unverständliche Schrift auf die Wand in dem königlichen Saal. Die königlichen Weisen und Magier können die Schrift nicht deuten. Erst Daniel, einer der gefangenen Juden, deutet die Worte „mene mene tekel upharsin“: Gott hat dein Königtum gezählt und beendet. Man hat dich auf der Waage gewogen und zu leicht befunden. Dein Reich wird zerteilt und den Medern und Persern gegeben. Lapidar schliesst die Geschichte: „Aber in derselben Nacht wurde Belsazar, der König der Chaldäer, getötet“.
Der Librettist, Charles Jennens, hat diese Erzählung aus der Bibel mit weiteren Berichten aus historischen Quellen ergänzt und daraus ein äusserst dramatisches Libretto geschaffen.
Händel bleibt dieser Dramatik nichts schuldig. Die Mittel, welche er dabei anwendet, weisen ihn als erfahrenen Opernkomponisten aus.
Dem Chor fällt eine mehrfache anspruchsvolle und grosse Aufgabe zu: Es gilt, die verschiedenen beteiligten Volksgruppen glaubhaft zu repräsentieren. Dabei hat der Komponist die Charaktere sehr schön herausgearbeitet. Die wilden, zügellosen Babylonier kontrastieren mit den strengen, wohlgeformten Chören der Juden, die Perser treten in kriegerischer Zuversicht auf.
Auch die Solopartien sind wundervoll auf die Charaktere der Personen zugeschnitten. Händel ist dabei sparsam mit langen Arien umgegangen. Stattdessen schrieb er häufig Accompagnato-Rezitative, d.h. solche, wo die Sänger statt nur vom Generalbass vom ganzen Orchester begleitet werden. Dieses Mittel dient einer musikalischen Straffung des Textes und treibt die Handlung voran.
Die instrumentale Besetzung ist vielfältig. Händel verwendet das normale barocke Streichorchester mit Oboen, ausser bei den Königs- und Kriegsmusiken, wo Trompeten und Pauken erklingen, sowie eine der Zeit entsprechend farbige, variabel eingesetzte Generalbassgruppe, welche in dieser Aufführung mit Cembalo, Orgel, Laute, Violoncello, Violone, Fagott und Contrafagott besetzt ist.
Das Oratorium wird in englischer Originalsprache dargeboten. Um dem Publikum trotzdem die Textverständlichkeit zu ermöglichen, werden – wie heute im Theaterbetrieb oft üblich – sogenannte Übertitel eingesetzt, d.h. der deutsche Text wird synchron mit der Musik oberhalb der Ausführenden projiziert. Damit ist ein praktisch müheloses Verständnis der Handlung möglich ohne auf die überzeugendere klangliche Realisierung in der Originalsprache zu verzichten.
Die Projektionsfläche ist in St. Gallen von fast allen Plätzen aus gut sichtbar (ausg. hintere Galerieplätze). In Winterthur ist die Sicht aus dem Mittelschiff gut.
Die anspruchsvollen Solopartien werden von international bekannten Vokalsolisten gesungen, das auf historischen Instrumenten spielende Orchester ad fontes, welches seit 1989 in vielen Konzerten mit der Bach-Kantorei zusammen musizierte, wird die Händelsche Klangpracht angemessen zur Geltung bringen, die Bach-Kantorei, welche in einer zwar nur mittelgrossen, aber in musikalischer Hinsicht sehr reifen Besetzung das Werk erarbeitet hat brennt darauf, ihren treuen Konzertbesucherinnen und –besuchern ein Händelfest erster Güte präsentieren zu dürfen.
Johannes-Passion 2002

Johann Sebastian Bach
Johannes-Passion
Gründonnerstag, 28. März 2002, 19.30 Uhr,Kirche Linsebühl, St. Gallen
Karfreitag, 29. März 2002, 17.00 Uhr, Evang. Kirche Teufen
Sonntag, 9. Juni 2002, 17.00 Uhr, Klosterkirche Rheinau
Christine Esser, Sopran
Elizabeth McQueen, Alt
Hans Jörg Mammel, Tenor
Samuel Zünd, Bariton
Michael Leibundgut, Bass
Ensemble ad fontes
Bach-Kantorei
Wilfried Schnetzler, Leitung
Programmheft (PDF)
Werke
Hier sind die wichtigsten durch die Bach-Kantorei seit 1985 aufgeführten Werke verzeichnet. Nicht aufgelistet sind unzählige gottesdienstliche Musikbeiträge und Volkslieder bei offenen Singen etc.
Bach, Johann Sebastian (1685-1750)
Motette BWV 225 „Singet dem Herrn ein neues Lied“ (2012)
Motette BWV 226 „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“ (2012)
Motette BWV 227 „Jesu, meine Freude“ (2005, 2006, 2012)
Motette BWV 228 „Fürchte dich nicht, ich bin bei dir“ (2007, 2012)
Motette BWV 229 „Komm, Jesu, komm“ (2007, 2012)
Messe in h-Moll, BWV 232 (2011)
Kantate BWV 43, „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ (2008)
Kantate BWV 56 „Ich will den Kreuzstab gerne tragen“ (2008)
Missa brevis G-Dur, BWV 236 (2008)
Choralsätze zum Orgelbüchlein, Festkreis Jahreswechsel (2006)
Johannes-Passion, BWV 245 (1992, 2002)
Kantate BWV 137 „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“ (2000)
Kantate BWV 35 „Geist und Seele wird verwirret“ (2000)
Kantate BWV 78 „Jesu, der du meine Seele“ (2000)
Magnificat D-Dur, BWV 243 (2000)
Kantate BWV 32 „Liebster Jesu, mein Verlangen“ (2000)
Kantate BWV 106 „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“ (Actus tragicus) (1986, 1999)
Kantate BWV 40 „Dazu ist erschienen der Sohn Gottes" (1998)
Choralsätze zum Orgelbüchlein, Nr. 34-45) (1996)
Choralsätze zum Orgelbüchlein (Passion) (1996)
„Ehre sei dir, Gott, gesungen“ BWV 248/5 (1996)
Kantate BWV 72 „Alles nur nach Gottes Willen“ (1996)
Kantate BWV 51 „Jauchzet Gott in allen Landen“ (1996)
Kantate BWV 76 „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“ (1996)
„Fallt mit Danken, fallt mit Loben“ BWV 248/4 (1995)
Weihnachtsoratorium, BWV 248, Teile I-III (1985, 1989)
Weihnachtsoratorium, BWV 248, Teile IV-VI (1990)
Choralsätze zum Orgelbüchlein (Festkreis Weihnachten) (1987)
Brahms, Johannes (1833-1897)
Ein deutsches Requiem (2013)
Burkhard, Willy (1900-1955)
Der 93. Psalm für einstimmigen Chor und Orgel (2000)
„Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen“, Kleiner Psalter, op. 82 (1991)
„Eile, Gott, mich zu erretten“, Kleiner Psalter, op. 82 (1991)
„Herr, wie lange willst du mein so gar vergessen“, Kleiner Psalter, op. 82 (1991)
„Die Sintflut“ Kantate op. 97 für gem. Chor a cappella, 1954/55 (2005 (5x))
Distler, Hugo (1908-1942)
Der Totentanz (1992, 1998, 2009)
Die Weihnachtsgeschichte (2002)
Händel, Georg Friedrich (1685-1759)
Belshazzar, Oratorium (2004)
Messiah (1997, 1998)
Saul, Oratorium (1994)
Haydn, Joseph (1732-1809)
Missa St. Johannis de Deo (2004)
Kaminski, Heinrich (1886-1946)
Der 130. Psalm (1991)
Lechner, Leonhard (um 1533-1606
Deutsche Sprüche von Leben und Tod, 1606 (2009)
Monteverdi, Claudio
Vespro della Beata Vergine (Marienvesper) (2015)
Mozart, W.A. (1756-1791)
Vesperae solennes de Dominica, KV 321 (2006)
Requiem, KV 626 (Fassung Levin) (2006)
Schütz, Heinrich (1585-1672)
Die mit Tränen säen (Geistliche Chormusik) (1991, 1992, 2009)
Selig sind die Toten (Geistliche Chormusik) (2009)
Musikalische Exequien, SWV 279-281 (1998, 1999, 2003, 2007)
Der 100. Psalm, SWV 493 (2007)
Deutsches Magnificat, SWV 494 (2007)
Motette SWV 380 „Also hat Gott die Welt geliebt“ (1999)
Motette SWV 379 „So fahr ich hin zu Jesu Christ“ (1986, 1992, 1999)
Konzert SWV 415 „Saul, Saul, was verfolgst du mich“ (1999)
Johannes Passion (1998, 1994)
„Verleih uns Frieden gnädiglich“ (Geistliche Chormusik) (1986, 1992)
„Aus der Tiefe Rufe ich, Herr, zu dir“ SWV 25 (1991)
„Herr, auf dich traue ich“ (Geistliche Chormusik) (1986, 1991)
Motette „Gib unsern Fürsten“ (Geistliche Chormusik) (1986)
Telemann, Georg Philipp (1681-1767)
Lukas-Passion (1744) (1988)
Vivaldi, Antonio (1678–1741)
Gloria D-Dur (1994)













