Bach-Kantorei Appenzeller Mittelland
Ostschweizer Konzertchor
gegründet 1985/aufgelöst 2016, beheimatet in Teufen AR
Leitung Wilfried Schnetzler
|
Die Bach-Kantorei hat ihre Proben- und Konzerttätigkeit nach den Festkonzerten zum 30-jährigen Bestehen eingestellt. Hier ist die archivierte Website der Bach-Kantorei wieder zugänglich - leider ist die Domain www.bachkantorei.ch nicht mehr in unserem Besitz, sie wurde zurückgegeben und ist nun anderweitig in Gebrauch. So hat die aktuelle Domain den Namen bach-kantorei.ch |
Festkonzerte
zum 30-jährigen Jubiläum
- Bericht auf Tüüfner Poscht online
- Bericht im St. Galler Tagblatt
- Fotos vom Konzert in Teufen (Markus Mettler)
- Fotos von Probe und Konzert in Gossau (Christian Nänny)
- Video (Live Konzertaufnahme, 15.11.2015, Andreaskirche Gossau SG)
Mit Monteverdis «Vespro della Beata Vergine» (Marienvesper, 1610) feierte die Bach-Kantorei ihr 30-jähriges Bestehen unter ihrem Gründer und Leiter Wilfried Schnetzler
Samstag, 14. November 2015, 19.30 Uhr
Evang. Kirche Teufen AR
Sonntag, 15. November 2015, 17.00 Uhr
Andreaskirche Gossau SG

Konzert am 14.11.15 in Teufen (Foto: Markus Mettler)
Solistenensemble
Ensemble la fontaine
Bach-Kantorei
Leitung Wilfried Schnetzler
Noch einmal an die Quellen
Claudio Monteverdi
Die Marienvesper
Mit Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium (BWV 248) wurde die Bach-Kantorei Appenzeller Mittelland im Dezember 1985 aus der Taufe gehoben.
Während nunmehr 30 Jahren hat der Gründer und musikalische Leiter Wilfried Schnetzler die Bach-Kantorei zu einem kompakten, leistungsfähigen Klangkörper geformt, welcher regelmässig als Projektchor mit anspruchsvollen und auch selten gehörten Werken auf sich aufmerksam gemacht hat.
2015 feiert die Bach-Kantorei nun mit einem Festkonzert ihr 30-jähriges Bestehen unter Wilfried Schnetzler.
Gleichzeitig wird der Chor damit diese 30 Jahre gemeinsamer Arbeit zu einem würdigen Abschluss bringen. Denn es ist in der letzten Zeit in unserem Umfeld zunehmend schwieriger geworden, für unsere Aufführungen die notwendigen stimmlichen wie auch materiellen Ressourcen zu finden.
Umso glanzvoller soll dieser Abschied nun also gefeiert werden; mit Claudio Monteverdis „Vespro della beata vergine“ (Marienvesper) wird ein Werk erklingen, das seinesgleichen sucht; 1610 komponiert, begeistert diese Musik auch heute mit ihrer atemberaubenden Klangvielfalt und der verschwenderischen, festlichen Instrumentierung. Mit diesem musikalischen Höhepunkt möchte sich die Bach-Kantorei samt ihrem Leiter Wilfried Schnetzler von ihrem langjährigen und treuen Zuhörer- und Freundeskreis verabschieden.
Tüüfner Bär 2015 geht an Wilfried Schnetzler
Der Tüüfner Bär, die Auszeichnung der Gemeinde Teufen für hervorragende Leistungen kultureller, sportlicher, wirtschaftlicher und identitätsstiftender Art geht dieses Jahr an den Organisten und Chorleiter Wilfried Schnetzler. Damit wird für einmal eine Persönlichkeit geehrt, die sich für das musikalische Leben Teufens, aber auch weit darüber hinaus während über dreissig Jahren unschätzbare Verdienste erworben hat.
Wir freuen uns über die Auszeichnung unseres Gründers und Leiters während 30 Jahren!
Die Feier zur Überreichung des Bären fand am 12. März 2015 statt
![]() |
Artikel auf Tüüfner Poscht Online
Der Tüüfner Bär
Mit der aus Bronze gegossenen Skulptur des Teufner Wappentiers würdigt die Gemeinde einmal pro Jahr aussergewöhnliche Leistungen, die anhaltenden und zielgerichteten Charakter haben. Dabei achtet die gemeinderätliche Jury vor allem darauf, dass die Preisträger etwas geschaffen haben, das zum Zusammenhalt der Bevölkerung und zum positiven Ansehen der Gemeinde Teufen beiträgt.
Johannes Brahms
Ein deutsches Requiem op. 45
in der «Londoner Fassung» für Sopran, Bariton, gemischten Chor und Klavier zu vier Händen
nach der Bearbeitung des Komponisten für vierhändiges Klavier, ergänzt mit der Paukenstimme der Orchesterfassung.
Fotoalbum Vorprobe und Konzert am 24.11.2013 in Teufen
|
Die vom Dirigenten der Bach-Kantorei bearbeitete Version des Deutschen Requiems mit Klavier zu vier Händen und Pauken ist auf CPDL frei erhältlich: CPDL #31606, Partitur; CPDL #31607, Klavier 4h.; CPDL @31608, Pauken
Konzertvorschau:
Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem, op. 45
in der «Londoner Fassung» für Sopran, Bariton, gemischten Chor und Klavier zu vier Händen
nach der Bearbeitung des Komponisten für vierhändiges Klavier, ergänzt mit der Paukenstimme der Orchesterfassung.
Hiroko Haag, Sopran
Manuel Walser, Bariton
Klavierduo Gareis & Pohl
Wolfgang Wehinger, Pauken
Bach-Kantorei
Leitung Wilfried Schnetzler
Samstag, 2. November 2013, 20.15 Uhr, kath. Kirche Abtwil SG
Sonntag, 3. November 2013, 17.15 Uhr, kath. Kirche Amriswil TG
Samstag, 23. November 2013, 19.30 Uhr, Pfalzkeller St. Gallen
Sonntag, 24. November 2013, 17.00 Uhr, evang. Kirche Teufen AR
Eintritt frei
Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem
„Seit Bachs h-Moll-Messe und Beethovens Missa solemnis ist nichts geschrieben worden, was auf diesem Gebiete sich neben Brahms' deutsches Requiem zu stellen vermag.“
Mit romantischem Überschwang beschrieb der Wiener Musikkritiker Eduard Hanslick dieses Werk, das dem gerade 33-jährigen Komponisten den Durchbruch verschaffte.
Auch Clara Schumann, durch eine enge Freundschaft mit Brahms verbunden, schreibt ihm, nachdem sie die neu entstandenen Sätze zu hören bekam, „dass ich ganz und gar erfüllt bin von Deinem Requiem, es ist ein ganz gewaltiges Stück, ergreift den ganzen Menschen in einer Weise wie wenig anderes.“
Seit seiner Uraufführung am 18. Februar 1869 im Leipziger Gewandhaus wurde das deutsche Requiem zu einem der meistgespielten oratorischen Werke des gesamten musikalischen Repertoires.
Mit einer Vertonung des klassischen lateinischen Requiem-Textes hat Brahms' deutsches Requiem wenig gemein. Die Textauswahl traf der Komponist selbst in Luthers deutscher Bibel-Übersetzung. Er kombinierte Passagen aus dem Alten und Neuen Testament und achtete darauf, dass sich diese Texte konfessionell neutral an die Zuhörer wenden und ihnen letztlich Trost vermitteln. Denn Brahms' Requiem ist keine Messe für die Toten, sondern eine Trauer- und Trostmusik für die Lebenden, für die Hinterbliebenen, „die da Leid tragen“ und natürlich letztlich auch für uns alle, die wir wissen, dass wir selbst einmal sterben müssen.
Mehrfach bekannte er, dass er mit der Komposition des Requiems die eigene Trauer um den Tod seines Freundes Robert Schumann und seiner Mutter überwunden habe.
Schon im Jahr der Uraufführung erschien im Winterthurer Verlag Rieter-Biedermann die Fassung für Klavier zu vier Händen, die Brahms selber besorgte – einer verbreiteten Gepflogenheit der damaligen Zeit folgend, wonach viele sinfonische Werke für diese Besetzung arrangiert wurden.
Diese vom Komponisten autorisierte Fassung, welche bei der Erstaufführung in London verwendet wurde und deshalb auch als „Londoner Fassung“ bezeichnet wird, gibt dem Werk eine eher kammermusikalische Dimension. Wir ergänzen diese vierhändige Klavierbegleitung mit der Paukenstimme aus der Orchesterfassung.
Solisten
Hiroko Haag, Sopran
Hiroko Haag stammt aus Japan, wo sie ihr erstes Studium für Gesang, Musikpädagogik und Chorleitung 1999 absolvierte. Ihre Leidenschaft für das deutsche Repertoire brachte sie für ein weiteres Studium an die Hochschule für Künste Bremen, wo sie im Fach künstlerische Ausbildung für Gesang das Diplom erwarb. Sie war Stipendiatin des DAAD (Deutscher Akademischer Austausch Dienst) und besuchte Meisterkurse bei Anna Reynolds, Thomas Mohr, Krisztina Laki u.a. Während und nach dem Studium sang sie als Gast am oldenburgischen Staatstheater, Kammeroper Schloss Rheinsberg und sang zahlreiche Konzerte mit einem breit gefächerten Repertoire. Im Jahr 2009 kam sie in die Schweiz. Sie arbeitet als Gesangslehrerin und Chorleiterin an mehreren Musikschulen und gibt Konzerte in Deutschland und der Schweiz.
Manuel Walser, Bariton
Der aus Teufen stammende Bariton Manuel Walser studiert seit Oktober 2008 Gesang bei Thomas Quasthoff an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Dort besucht er zudem die Liedklasse von Wolfram Rieger und die Korrepetitionsklassen von Karola Theill und Oliver Pohl. Zuvor wurde er als Vorstudent des Konservatoriums Zürich von Frédéric Gindraux unterrichtet. Vor seinem Stimmbruch begeisterte er als 1. Knabe in Mozarts Zauberflöte am Stadttheater St. Gallen.
Zu Beginn seiner Karriere als Bariton gewann er im Mai 2005 beim Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb in Lugano einen 1. Preis mit Auszeichnung. Beim International Song Competition "Das Lied" in Berlin wurde er im Februar 2013 mit dem 1. Preis und dem Publikumspreis ausgezeichnet. Er nahm an zahlreichen Meisterkursen bei Thomas Quasthoff, Justus Zeyen, Brigitte Fassbaender, Malcolm Martineau, Alfred Brendel und Masaaki Suzuki teil, unter anderem bei der Schubertiade Schwarzenberg, im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, beim Eppaner Liedsommer und beim Verbier Festival.
Manuel Walsers rege Konzerttätigkeit umfasst verschiedene Bereiche. Mit besonderer Leidenschaft widmet er sich der Gattung Lied, gestaltet Liederabende mit Anano Gokieli und Alexander Fleischer. 2010 sang er beim Festival Mecklenburg-Vorpommern die „Dichterliebe“ von Robert Schumann und „Songs of Travel“ von Ralph Vaughan Williams. 2011 spielte er an der Staatsoper Berlin in der Kinderoper „Aschenputtel“ von Ermanno Wolf-Ferrari. 2012 sang Manuel Walser im Rahmen des Verbier Festival die Solokantate „Ich gab genug“ von Johann Sebastian Bach mit dem Verbier Festival Chamber Orchestra. Gemeinsam mit Anano Gokieli gab er im September 2012 sein Début an der Schubertiade Hohenems mit Schumanns Dichterliebe und ausgewählten Nachtliedern von Franz Schubert.
Infolge seiner herausragenden Leistung bei der International Song Competition "Das Lied" erhielt Manuel Walser ein Stipendium der Wiener Staatsoper, deren Ensemble er für die Saison 2013-2014 beitreten wird.
Manuel Walser wirkte bereits als Knabensopran im Chor und solistisch bei Konzerten der Bach-Kantorei mit. Wir freuen uns über seine erfolgreiche Sängerkarriere und über sein regelmässiges Auftreten in unseren Konzerten.
Klavierduo Gareis & Pohl
Geboren in Franken/Deutschland, erhielten Ute Gareis und Klaus-Georg Pohl ihren ersten Klavierunterricht mit sechs Jahren. Nach ihrem Studium an den Musikhochschulen Würzburg und Köln, das sie mit dem Lehrdiplom und der künstlerischen Reifeprüfung abschlossen, folgten ein dreijähriges Studium bei Peter Feuchtwanger in London sowie weitere Studien bei Begonia Uriarte-Mrongovius in München und Karl Ulrich Schnabel in New York.
Das Klavierduo wurde wiederholt mit nationalen und internationalen Preisen (Rom 1997, Kunstförderpreis 1997, Ausserrhoder Kulturförderpreis 2000, Kulturförderpreis St. Gallen 2010) ausgezeichnet.
Aufnahmen für Vienna Modern Masters, den Schwedischen Rundfunk, den Bayerischen Rundfunk, den ORF sowie den SWR Baden-Baden.
Einladungen führten sie zu Festivals (Internat. Bodenseefestival, Expan, EXIT in Novi Sad) und zu Konzertreisen in viele Länder Europas und die USA.
Das Klavierduo Gareis & Pohl hat sich in der Repertoireauswahl schwerpunktmässig der klassischen Moderne und der Neuen Musik zugewandt und in direktem Kontakt mit Komponisten wie John Adams, Katharina Klement, Sofia Gubaidulina u.a. eine feine Sensibilität für den Facettenreichtum dieser Musik entwickelt.
Ihre spartenübergreifende Zusammenarbeit mit den Choreographen Philipp Egli und Kuan-Ling Tsai führte zur Tanzproduktion „Ausgang als Ausweg“, die schweizweit aufgeführt und mit begeisterten Kritiken bedacht wurde.
Eine CD mit den „Visions de L`Amen“ von Olivier Messiaen erschien beim Label Thorofon.
Seite 1 von 4












