Singet dem Herrn ein neues Lied
Mit dieser Motette begrüssten wir das neue Jahr 2013

An der Neujahrsvesper am 1.1.2013 in der Evang. Kirche Teufen sang die Bach-Kantorei nochmals zwei Werke aus dem Motettenprojekt 2012:
«Der Geist hilft unser Schwachheit auf» BWV 226
«Singet dem Herrn ein neues Lied» BWV 225
von Johann Sebastian Bach
An der Continuo-Orgel spielte Elke Hildebrandt, am Violone Thomas Goetschel
Die Feier wurde liturgisch gestaltet von Pfarrerin Marilene Hess
Wilfried Schnetzler setzte mit der grossen F-Dur Toccata (BWV 540) Bachs den Anfang und mit der dazugehörigen Doppelfuge den Schlusspunkt.
Damit ist das Projekt mit allen Bach-Motetten abgeschlossen.
Herzlichen Dank allen Mitwirkenden.
J.S. Bach: Die Motetten (Mai 2012)Bericht Konzert Oberglatt (PDF) Foto-Album (Fotos: Erika Bänziger) |
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Diese Konzerte gehören der Vergangenheit an |
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Johann Sebastian BachDie MOTETTENBach-Kantorei Ensemble la fontaine Wilfried Schnetzler, Leitung |
Samstag, 12. Mai 2012, 20 UhrEvang. Kirche Teufen AR |
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Sonntag, 13. Mai 2012, 19 UhrAbendmusikzyklus Flawil-Gossau |
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Programmheft, (PDF) |
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ProgrammvorschauDer Geist hilft unser Schwachheit aufMotette BWV 226 für zwei vierstimmige ChöreSinfonia aus Kantate BWV 156Komm, Jesu, kommMotette BWV 229 für zwei vierstimmige ChöreSinfonia aus Kantate BWV 35Jesu, meine FreudeMotette BWV 227 für fünfstimmigen Chor Sinfonia aus Kantate BWV 42Fürchte dich nicht, ich bin bei dirMotette BWV 228 für zwei vierstimmige Chöre Sinfonia aus Kantate BWV 12Singet dem Herrn ein neues LiedMotette BWV 225 für zwei vierstimmige Chöre Die Motetten J.S. Bach's gehören zu den beliebtesten Werken des grossen Meisters, sie wurden seit Bach's Tod ununterbrochen gesungen. Das gehörte zur Tradition des Thomanerchors. Diese Werke, die in mancher Hinsicht auch zu den eigenwilligsten Kompositionen Bach's gehören, erwiesen sich gegenüber den beständig wechselnden musikalischen Moden als erstaunlich durchsetzungsfähig. Sie waren und sind so etwas wie die Paradestücke manchen Chors. So erscheint es eher paradox, dass zu kaum einer Werkgruppe im Schaffen Bachs so wenig an konkreten Informationen vorliegt wie zu den Motetten. Dies mag mit der trotz aller Wertschätzung relativ schlechten Quellenlage zusammenhängen. Ausser den in der Aufführung der Bach-Kantorei musizierten fünf grossen Motetten, deren Urheberschaft gesichert ist, gibt es noch weitere Werke, die z.T. früher Bach zugewiesen wurden, oder von denen die Musikwissenschaft heute wieder denkt, dass sie Bach zuzuschreiben wären. Auch über die Aufführungspraxis der Werke gibt es vielerlei Überlieferungen, Traditionen und Mutmassungen. Im 19. Jahrhundert wurden die Motetten als reine a-cappella-Stücke betrachtet. Zeugnissen der Bach-Zeit ist jedoch zu entnehmen, dass diese Art der Aufführung nur eine von mehreren Möglichkeiten darstellt. Auch gibt es zumindest zu „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“ autographe Instrumentalstimmen, aus denen ersichtlich ist, dass beim Chor I Streicher, beim Chor II Holzbläser colla parte mitwirkten. Die Mitwirkung eines Basso Continuo in all diesen Werken darf ohnehin als gesichert angesehen werden. So fanden wir es eine naheliegende und auch klanglich sehr reizvolle Lösung, in den Motetten Instrumente in vielfältiger Weise mitwirken zu lassen und gleichzeitig mit Instrumentalsätzen aus Kantaten eine gewisse Gliederung und interessante Auflockerung zu schaffen. |
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Johann Sebastian Bach, Messe in h-Moll, BWV 232
Diese Konzerte gehören der Vergangenheit an...
Johann Sebastian Bach
Messe in h-Moll
BWV 232
Susanne Frei, Sopran
Antonia Frey, Sopran II, Alt
Nino Aurelio Gmünder, Tenor
Manuel Walser, Bass
Ensemble la fontaine (Instrumente historischer Bauweise)
Wilfried Schnetzler, Leitung
Samstag, 15. Januar 2011, 19.30 Uhr - Evang. Kirche Teufen AR
Sonntag, 16. Januar 2011, 17.00 Uhr - Stadtkirche Winterthur
Samstag, 4. Juni 2011, 20.00 Uhr - Kirche Linsebühl, St. Gallen
Sonntag, 5. Juni 2011, 17.00 Uhr - Klosterkirche Rheinau
(St. Galler Tagblatt, 01.06.2011)
(St. Galler Tagblatt, 07.06.2011)
(Appenzeller Zeitung, 14.01.2011)
(Appenzeller Zeitung, 21.01.2011)
Programmheft
«Das grösste Kunstwerk, das die Welt je gesehen hat», so beschrieb Carl Friedrich Zelter 1811 die Messe in h-Moll.
Haydn und Beethoven zählten zu ihren Bewunderern. Von der Romantik bis zur Gegenwart trug dieses Werk wie kein anderes den Ruhm Bachs in alle Welt.
Der Musikwissenschaftler Friedrich Blume nennt sie «eines der eindrucksvollsten Zeugnisse, das die Geschichte kennt, für jenen überkonfessionellen und gesamteuropäischen Geist, der die Musik am Ausgang des Barockzeitalters durchdrungen hat.»
Nicht ohne Grund gilt dieses Werk seit Generationen als monumentales Kunstwerk ersten Ranges.
In Bachs Lebenswerk nimmt diese Komposition eine einmalige Stellung ein; sie ist die einzige «Missa tota», also die Vertonung des gesamten Ordinariums der Messe, die Bach geschaffen hat. Diese Sonderstellung ist aber «in erster Linie bedingt durch die ungewöhnliche Vielfalt von Satzarten, Klang- und Ausdrucksformen, ein auffallend tiefschürfendes Wort-Ton-Verhältnis und ein ungewöhnliches Mass an kunstvoller Ausarbeitung. Bach selbst muss bewusst gewesen sein, dass seine handschriftliche Partitur ein Werk enthielt, für das es seinerzeit keine Parallelen gab.» (Christoph Wolff)
Dass sich die Bach-Kantorei die überaus anspruchsvolle Aufgabe der Aufführung dieses monumentalen Werks zu ihrem 25-Jahr-Jubiläum vorgenommen hat, gründet im Gedanken, dass diese Musik alles, womit sich die Kantorei im vergangenen Vierteljahrhundert musikalisch beschäftigt hat, in einmaliger Konzentration darstellt.
Und bei Bach hat das noch eine zusätzliche Dimension: Er fasst es am Ende seiner handschriftlichen Partitur, nach dem «Dona nobis pacem», mit dem alle seine Werke beschliessenden Kürzel zusammen: Fine D S Gl
«Deo Soli Gloria» – «Gott allein die Ehre»
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